Vor genau acht Wochen habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich werde YOGA4LIFE gründen. Nicht irgendwann. Sondern jetzt. Ich werde damit rausgehen und es in die Welt bringen.
Bisher war es jahrelang eine Idee die ich mit mir herumtrug. Doch seit diesem Moment des ersten Schrittes passiert etwas, das mich selbst ein bisschen überrascht. Alles geht plötzlich sehr schnell.
Entscheidungen, über die ich sonst vermutlich lange nachgedacht hätte, fallen mir leicht. Eine führt zur nächsten. Menschen tauchen auf. Gespräche ergeben sich. Große und kleine Schritte fühlen sich plötzlich nicht mehr kompliziert an.
Es fließt.
Und dann ist mir vor ein paar Tagen etwas ziemlich Verrücktes passiert: Ich bin durch Zufall auf alte Unterlagen von mir gestoßen. Skripte, Konzepte und Gedanken, die ich vor ungefähr vier Jahren geschrieben hatte. Und während ich sie gelesen habe, wurde mir bewusst, dass ich damals schon die Samen gestreut habe für das was heute nun Früchte tragen darf.
Ich hatte damals noch keinen Namen für meine Ideen. Aber vieles von dem, was ich gerade entwickle und von dem ich dachte, es würde jetzt entstehen, war schon da. Der große Impuls, Workshops zu unterrichten, in denen Yoga vielmehr sein darf als körperliche Praxis. (DENN YOGA IST SOVIEL MEHR ALS EINE KÖRPERLICHE PRAXIS!!!!) … Theorie und eigene Erfahrung in diesen Workshops miteinander zu verbinden. Die Teilnehmer sollen genügend Impulse verinnerlichen können, damit die Praxis nicht an der Studiotür endet, sondern weiter in ihrem Leben weiter wirken kann. Denn mein Leben wurde schlagartig und nachhaltig sehr viel besser, als ich zum Yoga fand. Deshalb möchte ich gerne alles was ich über Yoga weiss und durch Yoga erfahren habe mit Euch teilen. Und deshalb habe ich diesen Raum geschaffen.
Ich hatte es alles vor vier Jahren schon aufgeschrieben. Und dann offenbar wieder weggelegt. Das hat mich beschäftigt. Warum habe ich es damals nicht gemacht? Ich weiß es nicht.
Vielleicht war die Zeit noch nicht reif. Vielleicht war ich noch nicht so weit. Vielleicht brauchen manche Ideen eine Weile, bevor wir ihnen wirklich folgen können.Und vielleicht ist das Interessante gar nicht, warum es damals nicht passiert ist.
Sondern wie es sich jetzt anfühlt. Denn gerade fühlt es sich an, als würde das Universum auf meine Entscheidung mit einem ziemlich großen JA antworten.
Nicht, weil plötzlich alles fertig wäre. Ganz im Gegenteil. Es gibt unglaublich viel zu tun. Aber da ist keine Schwere. Eine Entscheidung führt zur nächsten. Ich treffe sie und gehe weiter. Und vielleicht ist genau das gerade meine schönste Erkenntnis:
Manchmal ist eine Idee schon lange da, bevor wir bereit sind, ihr zu vertrauen.
Und wenn der richtige Moment kommt, fühlt es sich plötzlich nicht mehr so an, als müssten wir etwas mit aller Kraft anschieben. Sondern als dürften wir endlich anfangen, dem zu folgen, was längst da war.
Ich bin sehr gespannt, wohin es führt….
Auf bald :)